T I E R H E I M   I M   E I N K L A N G

Harmonie für Mensch und Tier

Gemeinsam schaffen wir neue Wege für Tiere, die viel erlebt haben.

„Tierheim im Einklang“ ist ein Bildungs- und Pilotprojekt der ROCKETWOMAN FOUNDATION in Zusammenarbeit mit LichtQuelle e.V.

Im Mittelpunkt steht die Unterstützung von Tierheimen im Umgang mit traumatisierten, gesundheitlich beeinträchtigten und verhaltensauffälligen Tieren. Durch Schulungen, Praxisbegleitung und Reflexionsformate werden Mitarbeitende darin gestärkt, Stress- und Verhaltenssignale frühzeitig zu erkennen und Tiere im Alltag stabilisierend zu begleiten. Ziel ist es, das Wohlbefinden der Tiere zu verbessern, Vertrauen aufzubauen und ihre Vermittlungschancen nachhaltig zu erhöhen. Gleichzeitig werden Mitarbeitende in ihrer Handlungssicherheit gestärkt und im Tierheimalltag entlastet. Die im Projekt gewonnenen Erkenntnisse werden dokumentiert, filmisch begleitet und können perspektivisch auch anderen Tierheimen zugänglich gemacht werden. Das Projekt verbindet praktische Bildungsarbeit mit einem neuen Blick auf den Umgang mit Tieren im Tierheimalltag.

Wer sind wir?

Ich bin Frederike Meyer

Ich bin Frederike Meyer, Physiotherapeutin (B.Sc.) und Gründerin der Rocket Woman Foundation.


Seit vielen Jahren arbeite ich im Bereich Wahrnehmung, Körperregulation und stabilisierende Prozesse und habe ein feines Verständnis dafür entwickelt, wie stark unsere Wahrnehmung und unser Umgang körperliche Prozesse beeinflussen.


Ich bin selbstständig tätig und gebe mein Wissen als Dozentin in Ausbildungen und Projekten weiter – in Räumen, in denen Menschen lernen, ihrer Wahrnehmung vollständig zu vertrauen und sie bewusst in ihrem Wirken einzusetzen.


Ich nehme sehr fein wahr – bei Menschen, bei Tieren und in Gruppenprozessen – und unterstütze dabei, mehr Ruhe, Klarheit und Stabilität zu entwickeln, die eigene Wahrnehmung zu verfeinern und mit Freude und Leichtigkeit zu wachsen.



Im Projekt „Tierheim im Einklang“ verbinde ich meine fachliche Erfahrung mit der praktischen Arbeit im Tierheim und unterstütze Mitarbeitende darin, Tiere differenzierter wahrzunehmen und stabilisierend zu begleiten.


Mit der Rocket Woman Foundation setze ich mich dafür ein, Wahrnehmung, Verbindung und innere Ordnung stärker in unser Verständnis von Gesundheit und Zusammenleben zu integrieren – für Menschen, Tiere und das größere Ganze.

Ich bin Eva-Maria Riquarts

In Kürze erfahrt ihr hier mehr über mich und meine Leidenschaft für die ganzheitliche Tierbegleitung. Ich feile gerade noch an den richtigen Worten, um euch einen Einblick in meine Vision zu geben.

Visionen  werden  Sichtbar

Neue Wege gehen

Warum wir das tun, was wir tun

Ganzheitliche Tierbegleitung ist mehr als nur eine Methode - es ist eine Herzensangelegenheit. Erfahre hier, wie unser Ansatz den Alltag im Tierheim verändert und welche Chancen er für Mensch und Tier bereithält.

  • Wie seid Ihr persönlich zu dem Thema ganzheitliche Tierbegleitung und zur Arbeit mit Tierheimen gekommen? Gab es einen besonderen Moment oder eine Erfahrung, die Euch auf diesen Weg geführt hat?

    Frederike:

    Für mich gab es keinen einzelnen Moment, der mich auf diesen Weg geführt hat.

    Die Verbindung zu Tieren war schon immer da – eine tiefe Liebe, eine große Nähe und ein sehr natürliches Verstehen.


    Was sich im Laufe der Jahre entwickelt hat, ist der Wunsch, das, was ich in meiner Arbeit erfahren durfte, weiterzugeben – auch in Tierheime und andere Einrichtungen.

    Also dorthin, wo viele Tiere und Menschen zusammenkommen und wo neue Formen von Wahrnehmung und Miteinander einen echten Unterschied machen können.


    Es ist weniger ein „dahin gekommen sein“ – sondern vielmehr etwas, das schon immer da war und nun einen Raum bekommt, in dem es wirken darf.



    Eva-Maria:

    So viele! Ich arbeite schon seit Jahren mit Tieren, die gerade aus dem Tierschutz in ihr neues Zuhause vermittelt wurden. Kaum eines kam ohne seelische Wunden in seine neue Familie. Über Schmerz und Unverständnis, verlassen worden zu sein, Schock durch Einfangen und lange Transporte, Trauer bei Todesfall von Bezugspersonen bis hin zu sexuellem Missbrauch, habe ich schon alles erfühlen dürfen bei diesen Tieren. Ich finde es wunderbar diesen Tieren nun früher helfen zu können und sie nicht erst Wochen oder Monate warten müssen. 

  • Was bedeutet „Tierheim im Einklang“ ganz konkret in der Praxis – was verändert sich für die Tiere, für die Mitarbeitenden und für das gesamte Umfeld?

    Frederike:

    „Tierheim im Einklang“ bedeutet, ein Umfeld zu gestalten, in dem Tiere und Menschen wieder mehr Ruhe, Sicherheit und Verbindung erleben.


    Für die Tiere zeigt sich das oft in weniger Stress, mehr Stabilität und einem ausgeglicheneren Verhalten.

    Für die Mitarbeitenden bedeutet es ein entlastenderes Arbeitsumfeld, mehr Klarheit und Sicherheit im Umgang mit sensiblen Situationen sowie eine ruhigere Zusammenarbeit im Team.


    Im Alltag führt das zu weniger Spannungen, stabileren Abläufen und häufig auch besseren Vermittlungschancen.



    Eva-Maria:

    Je eher ein Trauma beim Tier bearbeitet wird, desto weniger kann es sich festsetzen. Und auch die Menschen, die tagtäglich all diese schwierigen Situationen erleben, brauchen dringend Unterstützung. Denn nicht nur das reine Erleben der Umstände ist schon sehr belastend, sondern auch die dabei, oft unbewusst, aufgenommenen Energien.

  • Ein wichtiger Teil Eurer Arbeit ist es, Mitarbeitende darin zu begleiten, Tiere bewusster wahrzunehmen und neue Formen der Kommunikation zu lernen. Welche Veränderungen entstehen dadurch im Alltag der Tierheime – für die Menschen und für die Tiere?

    Frederike:

    Durch die bewusstere Wahrnehmung und neue Formen der Kommunikation entstehen für die Tiere oft ganz neue Möglichkeiten, sich zu zeigen.


    Viele Tiere sind zunächst zurückgezogen, angespannt oder körperlich beeinträchtigt.

    Wenn wir ihnen auf eine andere Weise begegnen, werden sie häufig ruhiger, zugänglicher und lassen wieder mehr Nähe zu.

    Ihr Nervensystem kann sich regulieren, und der Körper findet oft in eine neue Form von Stabilität.


    Für die Mitarbeitenden verändert sich vor allem die Qualität der Beziehung zu den Tieren.

    Sie erleben, dass sie Tiere wirklich erreichen können – und genau darin liegt eine große Freude und Erleichterung.


    Gerade wenn ein Tier, das zuvor nicht zugänglich war, wieder Vertrauen fasst oder Kontakt aufnimmt, entsteht ein sehr besonderer Moment.

    Das verändert nicht nur den Alltag, sondern auch die Verbindung zwischen Mensch und Tier.



    Eva-Maria:

    Viele Situationen im Tierheimalltag können so schneller in Regulation kommen. Verängstigte Tiere profitieren sehr davon wenn die Mitarbeiter entspannt sind und lernen in sich zu Ruhen. Dies überträgt sich unmittelbar auf die Tiere. Umgekehrt ist das tägliche Handling für die Mitarbeiter deutlich einfacher wenn die Tiere entspannt sind.

  • Warum kann gerade dieser ganzheitliche Ansatz für Tierheime heute so wertvoll sein – und wo seht Ihr die größten Chancen für Tiere und Menschen?

    Frederike:

    Tierheime leisten jeden Tag unglaublich viel – und gleichzeitig zeigt sich, dass viele Tiere und auch Mitarbeitende an Grenzen stoßen, die durch äußere Maßnahmen allein nicht gelöst werden können.


    Ein ganzheitlicher Ansatz erweitert hier den Blick und bezieht auch das innere Erleben von Tieren und Menschen mit ein.


    Die größte Chance liegt darin, ein Umfeld zu gestalten, in dem sich wieder mehr ordnen kann – im Verhalten der Tiere, im Miteinander im Team und in der gesamten Atmosphäre eines Tierheims.


    Für die Tiere bedeutet das mehr Stabilität, Vertrauen und die Möglichkeit, sich zu zeigen und in ein neues Zuhause zu finden.

    Für die Mitarbeitenden entsteht Entlastung und eine neue Qualität von Verbindung in ihrer täglichen Arbeit.


    Unsere Vision ist dabei sehr konkret:

    Tierheime als Orte, an denen Entwicklung möglich ist – hin zu mehr Stabilität, Vertrauen und echter Beziehung:

    zwischen Menschen untereinander und zwischen Mensch und Tier.



    Eva-Maria:

    Wir erhoffen uns dadurch schnellere und leichtere Vermittlung der Tiere. Eine WinWin Situation für alle, Tierpfleger,Tiere und die zukünftigen Familien.

  • Was möchtet Ihr den Menschen mitgeben, die spüren, dass Tiere mehr fühlen und wahrnehmen, als wir oft glauben?

    Frederike:

    Dass sie ihrer Wahrnehmung vertrauen dürfen.


    Viele Menschen spüren ganz leise, dass Tiere viel mehr wahrnehmen, als wir oft denken – und stellen dieses Gefühl manchmal wieder infrage.

    Dabei liegt genau darin eine große Wahrheit.


    Tiere begegnen uns sehr unmittelbar.

    Sie reagieren nicht nur auf das, was wir tun, sondern auf das, was wir ausstrahlen und fühlen.


    Wenn wir beginnen, ihnen auf dieser Ebene zu begegnen, verändert sich etwas – oft ganz still und gleichzeitig sehr tief.


    Unser Wunsch ist es, diesen Raum wieder zugänglich zu machen:

    für mehr Verbindung, mehr Verständnis und ein Miteinander, das nicht nur funktioniert, sondern wirklich berührt.



    Eva-Maria:

    Ihr fühlt genau richtig! Lasst euren Geist und eure Emotionen ruhig werden, dann könnt ihr deutlich die wunderbaren Botschaften der Tiere wahrnehmen.

Fragen? Wir freuen uns über Anregungen oder Interesse an unserem Pilotprojekt

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